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Die Archäotechnika und das Museum Brandenburg an der Havel

Bericht zur Archäotechnica 2026

   

 Was für ein Tag! ❤️

Heute ging es für Lars und mich zur ARCHÄOTECHNICA 2026 nach Brandenburg an der Havel – und ich bin immer noch völlig begeistert. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

Schon nach den ersten Ständen war klar: Ein Tag reicht eigentlich nicht aus! Für die nächste ARCHÄOTECHNICA sind definitiv beide Tage fest eingeplant.

Es gab einfach unglaublich viel zu entdecken. Besonders gefreut habe ich mich über den Stand vom Hagedisenhain. Die Herstellung von Glasperlen habe ich zwar schon einmal beobachtet, aber heute einmal selbst ausprobiert – und ich kann euch sagen: Es ist deutlich schwerer, als es aussieht! *noch 3000 mehr !*

Man muss den Glasstab ganz genau beobachten und den richtigen Moment abpassen. Erst wenn das Glas gleichmäßig glüht und schmilzt, kann es langsam und mit ruhiger Hand um den vorbereiteten Metallstab gewickelt werden. Langsam und bedächtig... nun ja... definitiv nicht meine größte Stärke. 😅

Das Ergebnis? Meine Glasperle wurde etwas schief und krumm. Aber wisst ihr was? Sie ist ein echtes Unikat – und irgendwie passt sie damit perfekt zu mir. Denn wie sagte Oma schon immer, "Das perfekte liegt im Unperfekten!"❤️
 

Ein weiteres Highlight war das Gespräch mit der Textilhistorikerin Katrin Kania von Pallia. Wer sich für historische Kleidung und Textilien interessiert, hätte dort wahrscheinlich genauso lange festgehangen wie ich.

Auch das Museumsdorf Düppel hatte jede Menge Spannendes mitgebracht. Besonders faszinierend fand ich die Herstellung von Leinenstoff sowie die mittelalterliche „Waschmaschine“. Es ist immer wieder erstaunlich, wie durchdacht viele Alltagsgegenstände und Arbeitsabläufe unserer Vorfahren waren.

Und dann der Vortrag über Frisuren durch die Jahrhunderte. Hand aufs Herz – wusstet ihr, dass viele historische Frisuren tatsächlich vernäht wurden? Ich jedenfalls war überrascht und habe wieder einiges dazugelernt.

Das Schönste an solchen Veranstaltungen sind aber die Menschen. So viele spannende Gespräche mit Archäologen, Handwerkern, Living-History-Darstellern und anderen Geschichtsbegeisterten! Ich glaube, ich habe an fast jedem Stand eine Ewigkeit verbracht – im Schnitt bestimmt eine Stunde. Kein Wunder also, dass ich am Ende gerade einmal die Hälfte der Veranstaltung geschafft habe.

Aber genau das macht die ARCHÄOTECHNICA für mich aus: nicht einfach nur schauen und weitergehen, sondern fragen, zuhören, fachsimpeln und Neues lernen.

Jetzt brauche ich erst einmal ein paar Tage, um all die Eindrücke, Informationen und Ideen zu sortieren. Es war einfach nur großartig.

Vielen Dank an alle Aussteller, Referenten und Helfer für dieses wunderbare Wochenende. Wir sehen uns ganz sicher wieder – dann mit deutlich mehr Zeit! 😊

PS: Und ich hatte vorher noch zu meinem Mann gemeint - naja,so viel wird es ja nicht sein, dann kann man sich noch das Museum anschauen - Wie kann man sich irren ...
Last Edit:2 weeks 4 days ago von luthiandis
Letzte Änderung: 2 weeks 4 days ago von luthiandis.

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